Die besten internationalen Bäckereien in Wien
Metropolen wie Wien zeichnen sich auch durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Die macht sich in der österreichischen Hauptstadt auch in der Gastronomie bemerkbar. Wir haben eine Entdeckungstour durch unsere Lieblingsstadt gemacht und unsere liebsten internationalen Bäckereien für euch zusammengefasst.

Nichts gegen das gute alte Briochekipferl und eine saftige Topfengolatsche. Aber ab und zu brauchen wir auch bei unserem Backwarenkonsum ein wenig Abwechslung. Deshalb zeigen wir euch gerne die besten internationalen Bäckereien, die Wien zu bieten hat.
Türkei: Bäckerei Gül
Die türkische Bäckerei Gül kann man getrost als Wiener Institution bezeichnen. 1990 gegründet, kommen an drei Standorten in Wien duftende Sesamringe, Börek und fluffige Fladenbrote aus dem Ofen. Aber auch Schwarzbrot und österreichische Klassiker wie Apfelstrudel oder Krapfen. Verschiedene Sorten Baklava – Pistazie, Kokos, Walnuss – warten auf jene, die es gerne sehr süß haben. Daneben bekommt ihr hier auch diverse türkische Lebensmittel, aber auch etwa – so, wie man es aus Bäckereien eben kennt – Milch, Softdrinks und andere herkömmliche Lebensmittel. Unser Favorit: die Sesamringe.
Nicht zuletzt, weil sie eine köstliche Begleitung auf so manchem nächtlichen Heimweg nach dem Feiern sind – süß, aber auch salzig, perfekt ausgewogen und herrlich sowohl mit salzigem als auch süßem Belag, oder einfach so. Ja, richtig gelesen: Nach dem Ausgehen, denn die Filiale an der Rechten Wienzeile hat täglich bis zwei Uhr und ab fünf Uhr früh geöffnet, die in der Othmargasse bis 22:30 und die Backzentrale in der Hütteldorferstraße bis 23 Uhr.
-
Bäckerei Gül | Rechte Wienzeile 45, 1050 Wien
-
täglich
- Lieblinge 2024
Frankreich: Parémi
Wenn es in Wien eine optimale Adresse für eine Bäckerei gibt, dann ist es jene, an der ihr die französische Bäckerei und Pâtisserie Parémi findet. Die hat sich passenderweise in der Bäckerstraße eingerichtet – an der Ecke zur Essiggasse, die dann wieder nicht ganz ins Konzept passt, aber man kann nicht alles haben. Die Essiggasse ist eine Fußgängerzone und eben dort hat Parémi einen von Feigenbäumen flankierten Gastgarten mit geflochtenen Sesseln und Bänken und runden Marmortischen eingerichtet.
Nachgeschmissen werden einem die Köstlichkeiten hinter der Verkaufsvitrine zwar nicht gerade, aber meist sind sie jeden Cent wert. Die gefüllten Baguettes könnten für ihren stolzen Preis allerdings üppiger belegt sein. Bei Parémi bekommt ihr selbstverständlich französische Klassiker wie Baguettes, Pains au Chocolat und Croissants, aber auch Schwarzbrot-Varianten.
Uns lockt regelmäßig die feine Pâtisserie hierher, etwa zart auf der Zunge zergehende Macarons, Le Citron – eine süß-saure Zitronencreme-Füllung umhüllt von knackiger weißer Schokolade – und Le Pistache Framboise – frische Himbeeren und Pistaziencreme zwischen Pistazien-Macaron-Hälften. Ein weiterer guter Grund dafür, wiederzukommen: Das Angebot variiert zum Teil nach Jahreszeit.

-
Parémi | Bäckerstraße 10, 1010 Wien
-
DI-SA
Syrien: Alsharq
Auch in Syrien gehört die Süßspeise Baklava traditionell auf den Dessert-Teller. Bei der Bäckerei Alsharq – der Name bedeutet übersetzt „Osten“ – liegt es in verschiedensten Varianten auf großen, runden, silbernen Tabletts hinter der Vitrine. Aus den Grundzutaten, also Blätterteig und Nüssen wie Cashews, Pistazien und Walnüssen, werden zum Beispiel Röllchen, Täschchen oder sogenannte Vogelnester – zu Nestern gewickelte Teigfäden mit Nüssen in der Mitte – gefertigt.

Auch arabische Kekse werden in der Backstube ums Eck des Geschäfts hergestellt, verfeinert mit Nüssen oder Datteln. Daneben gibt’s bei Alsharq Nougat, Raha – in Richtung Turkish Delight –, Datteln und arabischen, mit Kardamom gewürzten Kaffee.
Die Süßigkeiten aus dem Balkan, Anatolien und Vorderasien ähneln sich sichtlich, wobei verschiedene Füllungen üblich sind und die Zubereitung sich leicht unterscheidet. Während Baklava aus der Balkanregion meist großzügig in Zuckersirup oder Honig getränkt ist, ist das arabische Baklava zurückhaltender gesüßt und knackiger. Wenn ihr bisher also fandet, die Süßspeise sei zu pickig, probiert einmal die arabische Variante. Kostet euch am besten einmal durch das Sortiment, denn wir selbst konnten uns nicht für einen Favoriten entscheiden.

-
Alsharq | Alserbachstraße 35, 1090 Wien
-
täglich
Italien: Dolce Pensiero
Dolce Pensiero heißt aus dem Italienischen übersetzt so viel wie „süßer Gedanke“. Und wenn wir in der Konditorei im 1. Bezirk vorbeischauen, haben wir mindestens einen süßen Gedanken. In der hübschen Psticceria könnt ihr euch durch das Sortiment an italienischen Süßspeisen kosten – von Cornetti mit crema bis hin zu Tiramisu. On top gibt’s hier auch pikante Snacks und typisch italienische Mittagsgerichte.
-
Dolce Pensiero | Salzgries 9B, 1010 Wien
-
DI-SA